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Aus dem Kopf in das Netz: Ein Blog legt los

Autor:
Kategorie: orkork

Oh. Hi. Du bist über orkork gestolpert? Schön. Mach es dir bequem, nimm dir einen Kaffee. Es könnte etwas dauern.

Was man hier finden kann, warum man es hier finden kann und wer zum Teufel der Meinung ist, dass man es unbedingt und ausgerechnet hier finden können sollte, erfährst du in unserem ersten Beitrag.

Wie geht Blog?

Wie geht das eigentlich? Blog? Mal eben so los schreiben? Oder, wie ein ein echter Rapper, erst mal darüber nachdenken?

Du brauchst erst mal einen Plan, hat man mir gesagt.
Zielgruppendefinition ist ultra-wichtig, stand im Fachmagazin.
Und überhaupt, in meinem Vorspanntext stünde "...nimm dir einen Kaffee", ob ich denn was gegen Tee-Trinker habe.
Nein, sage ich. Das Wort "Kaffee" hatte simpel das Rennen von meinem Gehirn bis zu den Fingerspitzen gewonnen, war einfach schneller als "Tee". "Warum?", frage ich.

Meinungsfreiheit

Na, man müsse doch Stellung beziehen. So als Blog. Eine Meinung haben. Um’s Verrecken subjektiv sein.
Schließlich gehe es doch um die eigene Meinung, und die müsse man postulieren, damit sich Menschen hier wohl fühlen und wieder kommen. Oder damit sich Menschen mit gegenläufiger Meinung aufregen können und wiederum ihre Meinung in Kommentaren kund tun. Eine hitzige Diskussion müsse entflammt werden.

Ich zucke mit den Schultern.
"Ja nein", sage ich.
"So einfach ist das nicht", will ich sagen.
"So kompliziert ist das gar nicht", sage ich.

Natürlich darf und soll jeder seine Meinung erheben, aber als Lockmittel will ich das nicht nutzen. Ich will keine User, die vorbei kommen, weil sie in den Autoren Seelenverwandte sehen oder weil sie hier endlich mal kontrovers gefordert werden. Das Internet ist voller Kontroversen, ich muss nicht weitere schaffen.

Ich möchte mündige Leser, die den Schreibstiel eines Autoren mögen. Leser, die über Meinungsverschiedenheiten hinweg sehen können und wollen.

Außerdem möchte ich nicht alleine schreiben. Ich will Co.-Autoren die sich darüber freuen, dass sie sich zur Abwechslung nicht an unsichtbaren Mauern entlang bewegen müssen. Autoren, die nicht an durchsichtigen Fäden hängen.
Kurz um: Menschen, die Freude am Schreiben und etwas zu sagen haben. Nicht weil etwas gesagt werden muss, sondern weil es gesagt werden will. Ich will! Nicht heute oder morgen, aber irgendwo da ganz hinten am Horizont kann ich Umrisse sehen. Und ob die Umrisse näher kommen, oder weiter weg gehen wird die Zeit zeigen.

Ich

Achso, ich. Die Manieren… 'tschuldigung.
Ich heiße Orkan, bin unterdurchschnittliche 32 Jahre alt, habe einen durchschnittlich bezahlten Job als Softwareentwickler und bin überdurchschnittlich schräg drauf.
Meine Zeit verbringe ich am PC oder hinter der Kamera. Oder allgemein mit allem, was mich unterhält.
Vermutlich definieren sich die Kategorien von orkork durch meine größten Interessen: viel IT, primär Softwareentwicklung, gewürzt mit Fotografie, Pop-Kultur, Musik, Film und allgemeinem Nerdkram.

Das soll aber nicht einschränken. Ein Gastautor möchte über Politik schreiben? Bitte sehr. Nur zu. Ich warte.

Es geht um Wissen und um die relative Schönheit des geschriebenen Wortes.

Reicht das denn für einen Blog? Wir werden sehen. Was glaubst du?

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